Real feuert Alonso nach Clásico: Bei Barça ist man „etwas überrascht“

38
1682
Real Madrid Xabi Alonso
Foto: Aitor Alcalde/Getty Images

Xabi Alonso ist bei Real Madrid Geschichte. Der Erzrivale des FC Barcelona wirft seinen Trainer raus. Auch bei den Katalanen ist man „etwas überrascht“.

Xabi Alonso von Real Madrid vor die Tür gesetzt

Paukenschlag beim Erzrivalen des FC Barcelona! Real Madrid hat am Montagabend, keine 24 Stunden nach der Clásico-Niederlage im Finale der Supercopa de España, die Trennung von Xabi Alonso bekanntgegeben. Der Klub spricht öffentlich von einer einvernehmlichen Entscheidung, soll den 44-jährigen Basken in Wahrheit aber entlassen haben.

Start im Juni, Schluss im Januar: Alonso hielt es gerade mal sieben Monate lang bei den Blancos, muss nach 34 Pflichtspielen seinen Hut nehmen. Was aus Barça-Sicht an seiner Bilanz so interessant ist: Nach exakt der Anzahl an Einsätzen hatte auch Hansi Flick in der ersten Saison bei der Blaugrana 24 Siege, vier Unentschieden und sechs Niederlagen vorzuweisen.

Deco: „Es überrascht etwas, weil wenig Zeit vergangen ist“

Für Barça war das angesichts des damals grundsätzlich berauschenden Fußballs wenig überraschend kein Grund, an dem deutschen Coach zu zweifeln. Dass Real zu Wochenbeginn plötzlich die Reißleine gezogen hat, sorgt auch im Lager der Katalanen für Verwunderung.

Mit Sportdirektor Deco hat sich als erster Barça-Vertreter am Abend zu der Entwicklung beim großen Titelrivalen geäußert. „Mit dem Druck bei Barça und Madrid ist es immer schwierig und wenn die Ergebnisse nicht stimmen, dann sind die Trainer die ersten Opfer. Es überrascht etwas, weil wenig Zeit vergangen ist. Er hat die Supercopa verloren, aber in der Liga sind es vier Punkte Rückstand, in der Champions League stehen sie gut da. Aber ich bevorzuge es, das von außen nicht zu kommentieren. Ich mag es nicht, weil ich nicht weiß, was im Alltag los ist. Das sind nicht unsere Themen.“

Arbeloa tritt Nachfolge an

Den Alonso-Nachfolger gaben die Madrilenen nur wenige Minuten später bekannt: Álvaro Arbeloa steigt von der zweiten in die erste Mannschaft auf. Ein weiterer Ex-Spieler von Real aus der Zeit von José Mourinho und Carlo Ancelotti. Für wie lange er auf dem Posten eingeplant wird, ist unklar. Deco: „Ich weiß nicht, ob Arbeloa ein guter Trainer ist, ich kenne ihn nicht. Ich weiß nicht, ob er der definitive Trainer ist und will mich nicht zu lange mit Real Madrid aufhalten.“

38 Kommentare

  1. Was geht uns Sch.. Real an . Sch.. Verein..Sch…Spieler. Unsportlich immer wenn sie verlieren. Alle sind Schuld nur sie nicht.Spalier verweigert. So was machen Barcas Spieler nie. Es sollte eine saftige Geldstrafe geben für Real.Und der Aufhetzer Mmappe ist ein dreckiger sch.. Spieler. Die sollten sich lieber beim Schiri bedanken, der statt 3 Minuten mal satte 6-7 Minuten ohne Grund nachspielen liess. Das 2-2 geht auf die kappe des Schiris.Ausserdem mit dem Sch.. Fussball was die spielen gewinnst du normal nichts wenn Du nicht Hilfe der Schiris hast.Hochverdienter Sieg von Barca der zu niedrig ausgefallen ist.Real wünsche ich sehr sehr viel Sch… am Fuss.Hoffe die gewinnen gar nichts die nächsten 5 Jahre.Drecksverein!!!

  2. Real Madrid ist und bleibt ein Drecksverein. Ihre CL Titel kaschierten ALLES und ohne Titel kommt der ganze Dreck immer komplett ungefiltert zum Vorschein. Mit Mbappe haben Sie zwar einen Torschüztenkönig geholt, der ihnen aber nichts bringt ohne wahren Teamgeist. Ein Modric und Kroos haben das gemacht wofür ein Güler nicht geschaffen ist… Welcher Vini oder Mbappe lässt sich von irgendjemandem etwas sagen, wenn sie nichtmal auf den Trainer hören. Wir sind finanziell klamm und schaffen es trotzdem auf der eigenen Jugend heraus National zu dominieren. Was würde mit Real in einer solchen Situation passieren? Mbappe wäre wieder schneller in Paris als er gekommen ist! Alonso ist einer der wenigen Real Legenden die jeder respektiert, aufgrund seiner Verhaltens und genau diesen Verheizen die einfach. FUI FUI FUI

    • Du stellst dich als Menschenversteher hin, urteilst über die Araber und ihre Ausbeutung von Arbeitern. Bist und bleibst aber trotzdem bis zum Ende und lässt dein Geld da.
      Du wünscht wem weis ich was zu deinem Gehörnten, ohne zu wissen welchen Menschen diese Fans im normalen Leben sind, nur weil sie Real Madrid supporten ist es für dich gleich Franco Dreck !

      Sorry, aber du bist und bleibst ein Sklave deines Hasses. Du solltest mal Abstand vom Fussball nehmen wenn du nicht mal einfachste Dinge wie Sport und Politik voneinander trennen kannst.
      Es ist bei weiten nicht alles in Ordnung was in mancher Ort abgeht. Es steht dir aber bei weiten nicht zu, über jeden nach freier Laune zu urteilen, als ob du erhaben wärst und als einzelner Mensch mehr wert bist als andere.

      Du hast definitiv mein Beileid !

  3. Jeder Club auf der Welt wird politisch geführt. Es gibt immer Ströme und Gruppierungen die Dies wollen und andere die Das wollen.
    Es geht also auch immer um Geld und Macht.
    Man kann von Perez halten was man möchte, aber er führt den Club, seit sehr langer Zeit sehr erfolgreich und das sogar mit verschiedenen Trainern und meist mit unanschaulichem Fussball.
    Wenn also einer einen unglaublich guten Job für seinen Club macht, dann ist es Perez. Wenn es ihn mal nicht mehr gibt, wird man die Trophäen zusammen addieren und feststellen, das kein Präsident eines Clubs je geschafft hat, auch nur halb so gut zu sein wie er.
    Deswegen verdient er sehr großen Respekt.

  4. LaLiga-Präsident Javier Tebas entschuldigte sich öffentlich beim Präsidenten von Real Madrid und würdigte Barças Arbeit in Bezug auf das finanzielle Fairplay.
    * “Sie wollen den Fußball zerstören. Sie erinnerten sich nicht an den Fall Negreira, bis Barcelona die Superliga verließ”.
    Er verwies auch auf die wirtschaftliche Lage des
    Blaugrana-Clubs:
    “Bei Barça mussten sie ihre Ausgabenpolitik an ihre Einnahmen anpassen. Die Rückkehr und Einweihung des Stadions hat ihnen als Inspirationsquelle gut getan”.
    • Und er erhob eine noch stärkere Anschuldigung:
    “Das größte Problem im spanischen Fußball war der Kauf von Spielen zwischen 2008 und 2013, und Florentino hat weggeschaut”.
    Aussagen, die die Spannung

  5. LaLiga-Präsident Javier Tebas entschuldigte sich öffentlich beim Präsidenten von Real Madrid und würdigte Barças Arbeit in Bezug auf das finanzielle Fairplay.
    * “Sie wollen den Fußball zerstören. Sie erinnerten sich nicht an den Fall Negreira, bis Barcelona die Superliga verließ”.
    Er verwies auch auf die wirtschaftliche Lage des
    Blaugrana-Clubs:
    “Bei Barça mussten sie ihre Ausgabenpolitik an ihre Einnahmen anpassen. Die Rückkehr und Einweihung des Stadions hat ihnen als Inspirationsquelle gut getan”.
    • Und er erhob eine noch stärkere Anschuldigung:
    “Das größte Problem im spanischen Fußball war der Kauf von Spielen zwischen 2008 und 2013, und Florentino hat weggeschaut”.
    Aussagen, die die Spannung im spanischen Fußball auf das Maximum erhöhen. #florentino