Atlético macht bei Julián Alvarez dicht: „Werden auch 200 Mio. nicht akzeptieren“

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Foto: David Ramos/Getty Images

Atlético Madrid lässt Julián Alvarez nicht zum FC Barcelona ziehen. Selbst ein Angebot in Höhe von 200 Millionen Euro würde den Klub kalt lassen, stellt der Geschäftsführer der „Rojiblancos“ klar

FC Barcelona will Alvarez – Atlético nicht verhandlungsbereit

Knapp zwei Monate nach dem Abschied von Robert Lewandowski und rund einen Monat vor dem Beginn der neuen Saison hat der FC Barcelona immer noch keinen neuen Mittelstürmer verpflichtet. Dabei ist den Katalanen eigentlich längst klar, wer der Nachfolger des polnischen Torjägers werden soll: Julián Alvarez.

Die Bemühungen um den Argentinier, der mit seiner Nation am Sonntag im Finale der Weltmeisterschaft gegen Spanien steht, scheinen sich jedoch als nahezu aussichtslos zu erweisen. Ende Mai waren die Katalanen bereits mit einem 100 Millionen Euro hohen Ablöse-Angebot gescheitert. Und wie Atléticos Geschäftsführer Miguel Ángel Gil Marín jetzt betont hat, würde nicht einmal eine doppelt so hohe Offerte bei den „Rojiblancos“ zu einem Umdenken führen.

„Unsere Antwort ist unbegrenzt“

„Mein Meinung ist klar, der Wille des Klubs ist klar. Das haben wir dem Spieler, seinen Leuten und dem Präsidenten von Barça mitgeteilt: Atlético ist der richtige Ort auf der Welt für Julián und Julián ist der perfekte Mittelstürmer für Atlético. Wir wollen auch weiterhin mit ihm zusammenarbeiten. Vor Kurzem habe ich Aussagen des Präsidenten gehört, wonach das Angebot, das er Atlético Madrid gemacht habe, nicht unbegrenzt sei. Darauf gibt es nur eine mögliche Antwort: Unsere Antwort ist unbegrenzt – wir wollen ihn nicht verkaufen. Wir akzeptieren das Angebot von 100 Millionen Euro nicht und werden auch keines von 150 oder 200 Millionen akzeptieren“, sagte Gil in einem Interview, das am Freitagmittag von Atlético selbst verbreitet wurde.

Pikant: ausgerechnet zwei Tage vor dem WM-Finale. Dem 26 Jahre alten Südamerikaner wird das wohl kaum schmecken – vor allem inhaltlich. Alvarez hat bereits deutlich gemacht, Atlético gerne verlassen zu wollen. Er möchte nach Barcelona wechseln. Für die Madrilenen spielt er erst seit August 2024, sodass sein Vertrag dort noch bis zum 30. Juni 2030 läuft. Das macht es nicht einfacher. Fortsetzung folgt. Oder?

Laporta bestätigt Angebot für Alvarez: „Er will zu Barça kommen“

49 Kommentare

  1. Nicht locker lassen Laporta! Bis zum bitteren Ende gehen und dann zu Plan B übergehen, aber eine richtig heftige schlammschlacht in Atletico hinterlassen, damit Julian in Streik geht und Atletico seinen Topstar auf die Tribühne verbannen muss, welcher nächstes jahr dann mit kusshand abgegeben wird für Lau!
    Sorg mal für RICHTIG action und Radau im Hause Atleti, selbst wenn wir Julian am Ende nicht kriegen, was glaub ich die meisten hier gar nicht stören würde bei dem Preisschild :-)

  2. Mich würde interessieren, wer von der Führung sich in Alvarez verguckt hat. Wenn das tatsächlich Flick ist, was man erwarten sollte, dass er das zumindest befürwortet, weckt das Zweifel an ihm. Genauso wie die Verpflichtung von Adeyemi.
    Und genauso die Tatsache, dass Olmo in der Nationalmannschaft brilliert, vielleicht der beste Spanier ist, aber bei uns so gar nicht und noch nicht mal Stamm spielt unter Flick.
    Und genauso, dass Spanien eigentlich – genauso wie 2008-2013 – rein barcalike spielt, aber die Defensive so unendlich stabiler ist. Aber das Finale ist ja noch nicht gewonnen.
    Ich habe große Sorgen wegen der Verstärkungen von Madrid. Die bekommen Cururella, das ist eine Bank. Dann Rodri und wahrscheinlich Olise. Was das Duo Olise/Mbappe kann, hat man bei der WM gesehen. Und außerdem Dumfries, Silva, Konate, Endrick. Und wir dagegen? Vielleicht geht auch noch Raphinha weg.
    Zum Glück bekommen die auch Mourinho. Der wird mit den Spielern nicht viel anfangen können, aber am Anfang gibt Mourinho immer einen Motivationspush.

  3. watkins trifft seid 4 Jahren regelmäßig und hat letzte Saison 18 Buden gemacht, laut Medien ist villa Verhandlungsbereit ab 30mio, ich finde da macht man nichts falsch, aslani ist vom typ her eher als Backup und er muss mit Flanken und den letzten pass gefüttert werden und das liegt uns nicht, es gibt momentan keine 9er die wir bezahlen können.

    • egal! wenn wir dafür die richtigen transfers für das geld tätigen, die uns vielleicht ja doch eines tages auch internationalen ruhm bringen, sind diese zinsen schnell wieder reingeholt.
      Du weisst ja wie es ist im fussball: Erfolg bringt Geld, Geld bringt wieder mehr Erfolg und mehr Erfolg bringt noch mehr geld.

  4. Bei Pedro ist es die selbe Situation. Chelsea will nicht verkaufen. Xabi setzt auf ihn. Osimhen wäre mit dem Budget eher zu haben. Aslani ist zwar „günstig“ aber du kannst nicht das Wohl und Wehe von Barca von einem Talent abhängig machen und erwarten, dass der einen 9er vom Format eines Lewandowski beerbt. Könnte man auch genauso Hamza auf die 9 setzen. Flick wird am Ende das beste aus den Möglichkeiten raus holen. Ferran sollte aber dann tunlichst nicht verkauft werden.

    • dann sollten wir uns tunlichst um Osimhen kümmern.. oder?
      ich mein, mit schwierigen charaktern kennen wir uns doch aus, immerhin hatten wir spieler wie Neymar, Suarez, Dembele etc..
      Die fans wollen doch einen großen, starken stürmer der boxpräsenz mitbringt und einen starken abschluss mit kopf wie fuss hat… das wars doch oder? Klar, er ist nicht der typ für krasses kombinationsspiel, aber du bekommst heute halt nicht beides, denn solch einen spieler gibt es seit R9 nicht mehr und wird es vermutlich nie wieder geben, der alleine chancen kreiert und sie dann selbst vollendet.
      Ich wette, Laporta wartet jetzt ab, was nach der WM mit Julian passiert, und falls sich da nix mehr entwickelt, wird man auch bald den namen Osimhen in verbindung mit Barca hören.

      • Suarez als Beispiel für einen schwierigen Charakter? Den hatte er vielleicht vorher. Dann war er bei vielen unten durch. Bekam bei uns die Chance. Nachdem er zu uns wechselte war er ohne große Skandale und einer der besten Stürmer Europas.
        Moussa Sissoko ist übrigens der Berater von Kroupi der auch immer wieder gehandelt wird. Bestimmt gefällt dir der besser der uns bei der Dembele Verlängerung einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte und Barca öffentlich unter Druck gesetzt hat.